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GGG goes to Worthing Drucken

Englandreise der Jahrgangsstufe 8 vom 10. bis 15. April 2011

In der letzten Woche vor den Osterferien erkundeten 88 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 8 des Grotenbach Gymnasiums zusammen mit ihren Lehrerinnen Christine Blumberg, Silke Rädel, Kerstin Reul und Claudia Albani und ihren Lehrern Matthias Claus und Matthias Haas den Süden Englands.

Worthing

Um ihre Sprachkenntnisse und ihre eigene Abenteuerlust unter Beweis zu stellen, verbrachten die Schülerinnen und Schüler eine knappe Woche in Gastfamilien in Worthing, einem kleinen Seebad in Sussex. In kleinen Gruppen erlebten sie typisch englisches Alltagsleben in einer Familie: sie spielten mit ihren Gastgeschwistern, halfen mit den Haustieren, gestalteten das Familienleben mit, sprachen viel Englisch und knüpften auf diese natürliche Weise der Sprachverwendung zum Teil enge neue Freundschaften. Auch wenn sich nicht alle Schülerinnen und Schüler in ihren Familien wie zuhause gefühlt haben, so waren sich doch fast alle einig: die von der Schüler-Reiseagentur Tommy ausgewählten Familien boten allen eine gute Unterkunft für die Woche in England.

Tagsüber standen für Gruppe vom GGG zahlreiche Aktivitäten auf dem Programm:

Eine Stadtrallye führte sie am Montag durch die Innenstadt und die Geschichte Worthings. Mittags stärkten sich alle beim typisch englischen Fish & Chips. Der Strandspaziergang war ein willkommener Anlass, sich über die ersten Erfahrungen mit den Gastfamilien auszutauschen und sich gegenseitig Tipps für die Gestaltung des „interkulturellen Familienlebens“ zu geben.

Den Dienstag verbrachten die Schülerinnen und Schüler in London, wo sie ihren Tag entweder mit einem Besuch des London Eyes (des großen, direkt an der Themse gebauten Riesenrads) oder des Wachsfigurenkabinetts von Madame Tussaud´s begannen. Eine spannende Fahrt mit der U-Bahn und die Wanderung entlang der wichtigsten Touristen Attraktionen wie Buckingham Palace, Big Ben, Houses of Parliament, Westminster Abbey, St Paul´s Cathedral und der Tower Bridge komplettierten den – für alle viel zu kurzen – Tag: so viel mehr hätte man noch sehen wollen! Die unterschiedlichen Referate zu den Sehenswürdigkeiten informierten nicht nur die Reiseteilnehmer des GGG: auch manch anderer Tourist gesellte sich zu den Zuhörern und profitierte von der Vorbereitung der Referenten und Referentinnen.

Am Mittwoch reiste die Gruppe in die noch immer nicht geklärte Geschichte der British Isles: Stonehenge zu besichtigen inspirierte alle zu wilden Spekulationen über die Herkunft und die Funktion der mystischen Gesteinsformation. Die gut vorbereiteten Referate einiger Schülerinnen und das Hintergrundwissen von Frau Reul lenkten die Vorstellungen zwar in bestimmte Richtungen, dennoch blieben viele beeindruckt und zugleich verwundert. Der Besuch in Salisbury verknüpfte die Geschichte (die Kathedrale aus dem 13. Jh. und die darin enthaltene Urkunde der Magna Carta von 1215) mit der Moderne: ein attraktives Shopping-Angebot in der Innenstadt war nur allzu verlockend für die modebewussten jungen Damen der Gruppe.

Am Donnerstagmorgen hieß es bereits Abschied nehmen von den Gasteltern, was einigen Reiseteilnehmern sichtlich schwer fiel. Den Tag verbrachte die Gruppe in dem berühmten Seebad Brighton, wo neben den Souvenirläden, dem Vergnügungspark auf dem Pier und den kleinen Gassen der Lanes auch ein Strandspaziergang auf dem Programm stand. Die nächtliche Busfahrt und die Zeit auf der Fähre von Dover nach Calais nutzten die Schülerinnen und Schüler, um sich ausgiebig über das Erlebte auszutauschen und Abschied zu feiern von einer ereignisreichen gemeinsamen Woche.

Christine Blumberg und Claudia Albani

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 23. April 2011 um 15:24 Uhr