| Erneuerung des Kooperationsvertrages |
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Schüler als Studenten - ein Gewinn für alle Kooperationsvertrag zwischen Gymnasium Grotenbach und Fachhochschule Köln erneuert Als "klassische Win-Win-Situation" bezeichnete Professor Dr. Christian Averkamp den Kooperationsvertrag des Gymnasiums Grotenbach Gummersbach und der Fachhochschule Köln, der nach beinahe auf den Tag neun Jahren erneuert und erweitert wurde. 2003 hatte das GGG als erste Schule in Oberberg eine Kooperation vereinbart und unterzeichnet, die nun nochmals überprüft und auf den neuesten Stand gebracht wurde.
Gewinner dabei sind alle Beteiligten. Den Schülern ermöglicht dies nicht nur weiterhin den Besuch von einzelnen Veranstaltungen der Fachhochschule, sondern auch die Teilnahme am "normalen" Studienbetrieb, wie ihn Alexander Lukas vom GGG zurzeit in der Vorlesung "Mathematik für Informatiker" kennen lernt. "Mir macht es viel Freude, auch wenn ich wegen der Schule im Augenblick nicht die dazu gehörenden Übungen besuche. Im nächsten Semester werde ich dies aber tun, damit ich auch die Klausuren schreiben darf." Schulleiter Michael Effner wies darauf hin, dass sich bereits zu Beginn der Kooperation Schüler an der Fachhochschule sehr gut bewährt haben. Auch auf den Besuch des Labors für Steuer- und Regelungstechnik durch die Informatikkurse und die dort von Dipl. Ing. Rolf Plickert mit den Schülern seit mehr als zehn Jahren jährlich erfolgreich durchgeführten Seminare zur SPS-Steuerung hob er hervor. "Seit Beginn sind wir Mitglieder der MINT-Initiative Oberberg, weil es unser Anliegen ist, den Bereich der Naturwissenschaften zu stärken. Nun haben wir baulich auch die Voraussetzungen dafür." Daher hoffe er, so Effner, dass neue Bereiche der Zusammenarbeit - etwa bei der Unterstützung der Roboter-Arbeitsgemeinschaften ("Wir haben am GGG bereits acht LEGO-Roboter-Baukästen zur Verfügung.") durch Studenten oder bei einer "Woche der Wissenschaften" - erschlossen werden könnten. Prof. Dr. Averkamp, der bereits die Berufsinformationswoche der Stufe 12 am GGG in diesem Jahr eröffnet hatte, wies darauf hin, dass es für die Fachhochschule durchaus wichtig sei, trotz derzeit guter Studierendenzahlen bereits jetzt die Besten in der Region für ein Studium in Gummersbach zu begeistern, um einerseits die Zahl der Studienabbrecher zu senken und andererseits bereits jetzt dem Mangel an qualifizierten Arbeitskräften im Oberbergischen zu begegnen. Nun gilt es wieder, die geschlossenen Vereinbarungen mit Leben zu erfüllen und junge Menschen zu begeistern, ihre vielfältigen Chancen zu nutzen. P. Honisch |
| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 16. Februar 2012 um 15:09 Uhr |


