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Die Not des anderen nicht aus den Augen verlieren Sozialwerk am Gymnasium Grotenbach verteilt den Erlös des Weihnachtsbasars 2010 an soziale Projekte Drucken

Das Ergebnis des Weihnachtsbasars 2010 in Höhe von 13.600 Euro war auch in diesem Jahr sehr erfreulich. Damit können wir wieder die vor dem Basar ausgewählten Projekte in der Region und in der Welt fördern.

Nun kamen die Vertreter der Förderprojekte ins Gymnasium Grotenbach, um den im Basarausschuss mitwirkenden Vertretern von Schülern, Eltern und Lehrern von ihrem ehrenamtlichen Engagement zu berichten und zu erläutern, wie die neuen Fördermittel verwendet werden sollen.

Die Not des anderen nicht aus den Augen verlieren Sozialwerk am Gymnasium Grotenbach verteilt den Erlös des Weihnachtsbasars 2010 an soziale Projekte

Wolfgang Hlusiak von der Gefährdetenhilfe Scheideweg e.V. aus Hückeswagen berichtete davon, dass der bereits vorab überwiesene Betrag von 1100 Euro dazu genutzt wurden, über die Gefangenenseelsorger jugendlichen Strafgefangenen - darunter auch Untersuchungshäftlingen - durch Päckchen etwas Licht in die ansonsten besonders trostlose Weihnachtszeit zu bringen. Er bedankte sich im Namen der Betroffenen für die bereits seit Jahren gewährte Unterstützung.

Das zweite geförderte Projekt ist „Schüler helfen Schülern in Gummersbach“. Dieses Projekt ist eingerichtet worden, um die steigende Bedürftigkeit von Schülern hier in Gummersbach zu mildern und Familien zu unterstützen, die in eine finanzielle Notlage geraten sind. Dazu stehen in diesem Jahr 2900 Euro zur Verfügung, mit denen zum Beispiel Zuschüsse zu Klassenfahrten gegeben werden können. So soll kein Schüler aus finanziellen Gründen vom Fahrtenprogramm und vom internationalen Austausch des Gymnasiums Grotenbach ausgeschlossen sein.

Die Ehrenamtlichen-Initiative Weitblick hat in Zusammenarbeit mit der Jakob-Moreno-Schule in Gummersbach eine Fahrradwerkstatt eingerichtet. Hugo Krakau berichtet von der Bedeutung dieser Werkstatt für seine Schule. "Schüler, die es von ihrer schulischen Ausbildung her nicht leicht haben, Arbeit zu finden, haben hier die Chance Erfahrungen zu sammeln, die sie dann bei der Arbeitssuche vorweisen können." Diese Werkstatt unterstützen wir mit einem Zuschuss von 1000 Euro zu den Materialkosten.

Die Suppenküche "Alte Werkstatt e.V." in Dieringhausen wurde 2008 als sozial diakonische Einrichtung für alle Mitbürger eingerichtet wurde und wird von ehrenamtlichen Kräften geführt. Karl-Otto Schiwek erläutert, dass an drei Tagen der Woche an etwa 60 Besucher Essen ausgeteilt wird - mit steigender Tendenz. Die Ausstattung einer neuen Küche fördern wir mit 500 Euro.

Eines der drei Projekte außerhalb der Region ist die Unterstützung des Projekts Kalos e.V. in Moldawien. Irmtraut Dingerdissen, die dieses Projekt als ehemalige Schülerin und Schülerinnenmutter am GGG betreut, berichtet von der katastrophalen Versorgungslage in diesem Land, insbesondere in Transnistrien, dem Armenhaus Europas. "Doch mit dem Beitrag des Gymnasiums Grotenbach konnten im vergangenen Jahr - sage und schreibe - 700 Kindern eine Ferienfreizeit ermöglicht werden. Dabei haben die Kinder am Anfang noch nicht verstanden, dass sie selbstverständlich an jedem Tag drei Mahlzeiten bekamen. Ein Luxus, den sie sonst nicht kennen." Auch in diesem Jahr können wir dort wieder mit 2700 Euro Kindern helfen.

Unsere Ehemalige Brigitte Steinmetz vom „Kindernetzwerk Sierra Leone e.V.“ schrieb, da sie selbst während der Woche nicht aus Berlin anreisen konnte, dass im November des vergangenen Jahres die von uns geförderte Schülerbücherei eingeweiht werden konnte. Nun soll mit dem bewilligten Betrag von 2700 Euro einerseits ein Fotokopierer für die Bücherei angeschafft werden, andererseits der Bau eines Brunnens gefördert werden, damit die Schüler vor Ort sauberes Trinkwasser zur Verfügung haben.

Von den Kindern eines Kinderkrankenhauses in Sarajevo und ihrer Versorgung mit orthopädischen Hilfsmitteln konnte Nicole Babitsch, ebenfalls Schülerin des GGG, nicht nur erzählen. Sie präsentierte in zwei Fotobüchern die Erfolge ihrer Tätigkeit und überreichte als Dank eine Bildcollage, die in der Schule ihren Platz finden wird. Auch dieses Projekt wird mit 2700 Euro unterstützt.

Die Not des anderen nicht aus den Augen verlieren Sozialwerk am Gymnasium Grotenbach verteilt den Erlös des Weihnachtsbasars 2010 an soziale Projekte

Zum Abschluss dankte Peter Honisch als Vorsitzender des Basarausschusses Schülern, Eltern und Lehrern für ihren Einsatz im Dienste der guten Sache und den anwesenden Vertretern der Projekte für ihr ehrenamtliches soziales Engagement.