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Goldenes Abitur am Gymnasium Grotenbach Drucken

Fünfzig Jahre nach dem Abitur trafen sich zwölf ehemalige Schülerinnen des Gymnasiums Grotenbach auf Initiative von Bärbel Jaeger in Gummersbach. Damals, zu ihrer Schulzeit, gab es allerdings in Gummersbach noch das Jungen- und das Mädchengymnasium, die damals aber beide in heute nicht mehr existierenden Gebäuden untergebracht waren und nunmehr seit Jahrzehnten von Jungen und Mädchen besucht werden.

Das Gebäude des Grotenbach-Gymnasiums, das die Damen im Rahmen ihres Treffens besichtigten, besteht aber auch bereits seit vierzig Jahren und hat schon Patina angesetzt. Daher begann im vergangenen Jahr die Firma Schumacher aus Wolfenbüttel, die die Ausschreibung der Stadt Gummersbach gewonnen hatte, mit der grundlegenden Renovierung des Baus, deren erster Bauabschnitt jetzt fertiggestellt wird.

Goldenes Abitur am Gymnasium Grotenbach

Alfred Scholz, einer der beiden Bauleiter der Firma Schumacher, erklärte sich dazu bereit, den Gästen den Stand der Baumaßnahmen zu erläutern, und zeigte ihnen am Beispiel eines Klassenraumes, der neuen Mensa und der Physikräume, dass die Schule technisch und energetisch, aber auch von der Sicherheit, der Hygiene und vom Design her auf den neuesten Stand gebracht wird und damit den Anforderungen eines modernen Gymnasiums entspricht.

Peter Honisch, der im Auftrag der Schulleitung die Ehemaligen durch das Gebäude begleitete, wies darauf hin, dass die Umbaumaßnahmen während des laufenden Schulbetriebs durchgeführt werden, aber bisher den Unterricht höchstens geringfügig berührt haben. „Die meisten lärmintensiven Arbeiten wurden im Nachmittagsbereich, gegen Abend oder sogar – wie die Reinigungsarbeiten heute – an unterrichtsfreien Tagen durchgeführt,“ erklärte Honisch.

Die Besucherinnen zeigten sich auch angetan von der freundlichen Atmosphäre der Räume und dem lichtdurchfluteten Foyer. „Ich hätte durchaus Lust, hier noch einmal die Schulbank zu drücken,“ meinte eine der Damen, und Erinnerungen an die Feuerzangenbowle wurden wach.

Auf dem Weg zu den Informatikräumen überraschte Musiklehrerin Marianne Orendi mit ihrem Schulchor die Jubilarinnen. Sie erzählte zunächst, dass der Chor für das selbst geschriebene Musical „Dancing Queen“ probe, das in der ersten Juliwoche zweimal im Theater der Stadt Gummersbach aufgeführt wird, und zwar am 7. Juli um 18 Uhr und am 8. Juli um 19 Uhr.

„Geht es dabei um eine Liebesgeschichte?“ interessierten sich die Besucherinnen. „Natürlich“, meinte Marianne Orendi, „ und die Geschichte spielt auch in der Schule!“ Als Kostprobe sang der Chor daraus das Stück „Super Trooper“ von Abba. Die Gäste waren davon so begeistert, dass es wiederholt werden musste, doch - nach Verteilung der Noten - unterstützt von einem zwölfköpfigen Frauenchor.

Goldenes Abitur am Gymnasium Grotenbach


Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 25. Februar 2011 um 19:36 Uhr