| Zweisprachige Klassen - ein schlüssiges Konzept |
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Seit dem Schuljahr 1995 wird neben Englisch als Eingangssprache auch Französisch im bilingualen deutsch-französischen Zweig am GGG angeboten. Angestrebt wird, dass das formenreichere und damit etwas anspruchsvollere Französisch am Ende der Sekundarstufe I ebenso geläufig beherrscht wird wie das Englische. Französisch beginnt deshalb mit 6-stündigem intensiven Unterricht. Damit die bereits in der Grundschule erworbenen Kenntnisse in Englisch gefestigt werden, wird dieses Fach in Klasse 5 mit zunächst 2 Stunden unterrichtet, um dann in Klasse 6 als verbindliche weitere Fremdsprache mit vier Stunden fortgeführt zu werden. Das Besondere am bilingualen Zweig ist, dass - zusätzlich zum Sprachunterricht in Französisch - in den gesellschaftswissenschaftlichen Sachfächern Französisch als Unterrichtssprache neben Deutsch verwendet wird. Das erhöht den Umfang an Übungsmöglichkeiten und Sprechgelegenheiten erheblich. Ferner tragen der Schüleraustausch am Ende der Klasse 7 und ein Betriebspraktikum in Frankreich in Klasse 10 zur Steigerung der Lernmotivation und der Sprechfertigkeit bei. Der bilinguale Zweig setzt sich in der Sekundarstufe II bis zum Abitur fort mit Französisch als Leistungskurs und Geschichte bilingual. Damit bietet die Schule etwas Besonderes all denen, die ihren Kindern durch vertiefte Sprachenkenntnisse die größtmögliche berufliche Mobilität im europäischen Markt ermöglichen wollen. Für gut bezahlte Stellen sind heute gründliche Kenntnisse mehrerer Fremdsprachen in Wort und Schrift unbedingt erforderlich. Inzwischen kann am Gymnasium Grotenbach auch das französische Abitur (Abi-Bac) durchgeführt werden. Für die Eltern der vierten Grundschulklassen bietet das Gymnasium Grotenbach Gummersbach rechtzeitig vor den Anmeldungen einen Informationsabend sowie Probeunterricht an, um über die Schule und den bilingualen Bildungsgang zu informieren. |
| Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 21. Januar 2011 um 23:48 Uhr |
