| Fünfzehnter bilingualer Apéritif am Gymnasium Grotenbach |
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"Und das soll ich in einem Jahr auch schon können?" meldet der Viertklässler Julius bei seiner Mutter Bedenken an. Dass man schon am Ende der fünften Klasse in französischer Sprache bühnenreif sein kann, haben Schülerinnen und Schüler der Klassen 5-7 des bilingual deutsch-französischen Zweiges am Gymnasium Grotenbach ihren Eltern und vor allem den Noch-Grundschülern, die ab dem neuen Schuljahr diesen Zweig besuchen werden, bewiesen.
Anlass für den bunten Theater- und Musikabend war der mittlerweile seit fünfzehn Jahren durchgeführte und somit zur Tradition gewordene alljährliche "bilinguale Apéritif", bei dem die Klassen 5 und 6 ihrem Publikum mit Schwung und Begeisterung die Ergebnisse des Französich-Unterrichts präsentierten und den "Neuen" Appetit auf die neue Schule machten.
Doch wer zunächst Sorgen hatte, dass er ohne Französich-Kenntnisse nichts mitbekommen würde von dem, was auf der Bühne geschah, wurde doch eines Besseren belehrt. Mit ihrem mimischen Einsatz und ihrer Spielfreude glichen die Akteure das fehlende Vokabular bei den Zuschauern aus. Tradioneller Abschluss des Bühnenprogramms war – wie in den vergangenen 15 Jahren wieder das gemeinsam von allen Mitwirkenden und dem Publikum gesungene "Au Champs-Elysées" von Joe Dassin.
Doch ein Apéritif macht auch Appetit. So hatten die Eltern – wie in jedem Jahr - ein wunderbares Buffet mit vielen kleinen Köstlichkeiten zusammengetragen, an dem sich alle stärken und die Gelegenheit zum Gespräch oder zum Knüpfen von neuen Kontakten nutzen konnten.
Beeindruckt, gesättigt und beschwingt gingen schließlich alle Besucher und die Akteure in ein verlängertes Wochenende - und die „Neuen“ wissen nun, dass sie das alles in einem Jahr auch schon können werden.
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| Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 26. Februar 2011 um 00:27 Uhr |


Wiebke Hagen, die auch durch das Programm führte, hatte mit ihrer Kollegin Laure Hofmann und der Unterstützung von Musiklehrerin Marianne Orendi mit den Klassen 5f, 6c und 6d zwei kleine Theaterstücke und Musik auf die Bühne gebracht. Die fünfte Klasse zeigte in "Le Malentendu" ("Das Missverständnis") mit großem pantomimischen Einsatz den Besuch eines Gespenstes und die Möglichkeiten des Handy-Einsatzes. Den gleichen Titel hätte das Stück der sechsten Klassen "Pétitions" zum Thema Petitionen für bzw. gegen die Jagd und das Gebaren der Politik tragen können.


