| Besuch aus La-Roche-sur-Yon |
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Der Schüleraustausch mit dem College Richelieu Nach vielen Wochen Vorbereitung und Spannung war es endlich so weit: Die Austauschschüler kamen abends mit dem Bus am Sonntag den 04.12.2011 an der Stadthalle in Gummersbach an. Am Montag hatten wir erst einmal Unterricht. Das war ganz schön fies, wir hatten uns so auf die Woche gefreut und dann: Mathe. Aber danach ging es endlich los zum Hexenbusch, wo die Rallye startete. In kleinen Gruppen sollten wir mehrere Fragebögen ausfüllen. Zunächst jedoch mussten wir den Franzosen alles übersetzen, was sich als gar nicht so einfach erwies. So schrie uns zum Beisiel eine aufbrausende Blumenverkäuferin an, ob wir sie verarschen wollten, als die siebte Gruppe von ihr wissen wollte, wie den diese weißblühende Weihnachtsrose hieße. Da sind wir lieber zur nächsten Frage übergegangen. Am Dienstag haben wir in der Schule Weihnachtslieder gesungen und in der fünften Stunde ist ein als Nikolaus verkleideter Schüler mit seinem Engelgehilfen gekommen. Dafür mussten die Franzosen einen Ausschnitt aus einem deutschen Weihnachtsgedicht lernen. Wir sollten ihnen dabei helfen. Es war ungefähr das erste und auch letzte Mal, dass sie einen Satz auf deutsch gesagt haben, und es hat sich wirklich ulkig angehört: Aus Zuckerstange wurde eine Suukrsangee und der Honigkuchenmann war auf einmal ein Onichgukenmaan. Tags drauf machten wir einen Ausflug ins Naturkunde-Museum König. Um 8.15 trafen wir uns an der Bushaltestelle am Grotenbachteich. Ganze anderthalb Stunden brauchten wir bis nach Bonn. Dort mussten wir, weil das Museum noch nicht auf hatte, noch locker zehn Minuten in der Kälte warten, und waren sehr froh, als wir endlich das gemütlich warme Gebäude betreten konnten,wo wir unsere Sachen in ein monströs großen Riesenschließfach ablegen und noch etwas essen konnten, was im Museum nämlich verboten war. Dann teilten wir uns auf: Die Franzosen bekamen eine Führung, während wir einige Aufgabenblätter bearbeiteten.Wer fertig war, konnte sich in der Ausstellung umsehen, was jedoch nicht alle taten. Die großen Naturfreunde unter uns fühlten sich wegen den vielen ausgestopften Tieren etwas unwohl, und sind daraufhin in den Museumsshop geflüchtet. Nach ungefähr zwei Stunden mussten wir auch schon wieder gehen. Vorher aber haben wir in einem Nebenraum eine ausführliche Mittagspause gemacht. Im Anschluss daran haben wir noch dem Bonner Weihnachtsmarkt einen Besuch abgestattet. In Gruppen von 4 bis 6 Leuten hatten wir noch Zeit, herumzubummeln und an den Buden etwas zu kaufen. Auch toll war das Riesenrad, was sich nicht durch Höhe, sondern ducrh eine unglaublich lange Fahrtzeit auszeichnet. Es gab viele Stände mit Weihnachtsdeko, an denen die Franzosen fast ihr ganzes Geld für Geschenke ausgaben. Leider vergehen auf dem Weihnachtsmarkt Minuten wie sonst Jahre, und so mussten wir viel zu bald wieder den Bus zurück nach Hause nehmen. Am Donnerstag besuchten wir das Odysseum in Köln Kalk. Wir nahmen die RB 25 bis Köln Trimbornstraße, von da aus waren es nur noch wenige Minuten zu Fuß. Im Odysseum angekommen, verstauten wir unsere Sachen und es ging los. In Gruppen oder alleine zogen wir los durch die verschiedenen Räume. Die „Kinderstadt“ war am beliebtesten, denn dort gab es einen coolen Minihochseilgarten. Den meisten gefiel es ganz gut, aber einige beschwerten sich, das sei doch was für Kleinkinder. Die Rückfahrt gestaltete sich als sehr kalt. Zuerst mussten wir am Bahnhof warten. Nach einer frostigen Viertelstunde kam endlich der Zug zum Hansaring, wo wir noch einmal geschlagene 25 Minuten auf den Anschluss zurück nach Gummersbach warten mussten. Dafür war der Zug beheizt. Den nächsten Tag hatten wir ganz normal Unterricht, während die Franzosen Weihnachtslieder singen und basteln durften. Am Nachmittag hatte sich fast die Hälfte der Klasse in der Eislaufhalle in Wiehl verabredet. Um vier Uhr vor dem Eingang. Drinnen war es ziemlich kalt, vor allem aber laut. Musik dröhnte aus Lautsprechern, und auch auf großzügige Dekoration durch an der baumelnden Weihnachtsmännern wurde nicht verzichtet. Es war sehr lustig, und viel zu schnell mussten wir die Halle wieder verlassen, um dem Eishockeymannschaft Platz zu machen. Am Samstag traten Francoise Cactus und ihre Deutsch-Französische-Rock-Band Stereo total in mein Leben, denn es war eine der Lieblingsgruppen meiner Austauschschülerin. Sonntag Morgen hieß es dann Abschied nehmen in der frühmorgentlichen Kälte vor der Stadthalle. Als der Bus um 8.15 abfuhr, winkten wir alle und waren auch ein bisschen traurig, dass so eine schöne Woche zu Ende gegangen war. KK/AB
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| Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 31. Dezember 2011 um 14:18 Uhr |



