| Gymnasium Grotenbach erste oberbergische "Europaschule in NRW" |
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Gummersbacher Delegation erhielt heute die Auszeichnung von zuständigen Ministern in Essen In einer Feierstunde in Essen überreichten Schulministerin Barbara Sommer und Europaminister Andreas Krautscheid sowie Heinz-Rudolf Miko, der stellvertretende Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Bonn, an die Abordnungen von 21 nordrhein-westfälischen Schulen, von der Grundschule bis zum Berufskolleg, die Urkunden als "Europaschule in NRW", darunter - als erste Schule in Oberberg - das Gymnasium Grotenbach aus Gummersbach. Als historischen Moment empfanden Schulleiter Michael Effner, seine Stellvertreterin Beatrix Will, die Vorsitzende der Elternschaft, Marianne Haidl, die Lehrer Brigitte Engbruch und Peter Honisch sowie die Schüler Tina Weber, Tessa Knoll und Lucas Langer die Aufnahme der Schule in den Kreis der ausgezeichneten Schulen. Bisher waren es erst 16 Schulen in ganz NRW, die den Antrag auf Anerkennung gestellt und de Kriterien erfüllt hatten. die große Vielfalt an Fremdsprachen (Englisch, Französisch, Spanisch und Lateinisch) bildet nun, in der zweiten Runde, für das Gymnasium Grotenbach zwar die Basis der Aufnahme in diesen Kreis, doch erst die vielen besonderen ergänzenden Angebote untermauern den Grundgedanken der Europaschulen, das Zusammenwachsen der Staaten in Europa zu fördern:
Hinzu kommt, dass das Gymnasium Grotenbach als Pilotschule für CERTILINGUA - Exzellenzlabel zum Abitur für mehrsprachige, europäische und internationale Kompetenzen - ausgewählt wurde. Als Zusatzqualifikation zum Abitur verbessert dieses neue Zertifikat die beruflichen Chancen der Schüler erheblich. So stellte Andreas Krautscheid, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, der im Übrigen aus Eitorf an der Sieg stammt, noch einmal die Qualitätsmerkmale einer zertifizierten Europaschule heraus:
Er wies darauf hin, dass glücklicherweise in Europa inzwischen vieles selbstverständlich geworden sei, etwa das unbehinderte Reisen, die gemeinsame Währung und die wirtschaftliche Zusammenarbeit über nationale Grenzen hinweg, dass aber noch stärker die Traditionen, gemeinsamen Wurzeln und die Identität und die Notwendigkeit einer gemeinsamen Politik und der Schaffung von Chancengleichheit in ganz Europa ins Bewusstsein vor allem junger Menschen gerufen werden muss. Deshalb vertrat er die Idee, in jeder größeren Stadt in NRW eine Europaschule zu installieren, um Mut zu machen zu europäischer Begegnung, zu Reisen und zu Partnerschaft in Europa. Er dankte den vertretenen Schulen für ihre Bemühungen, den europäischen Gedanken weiterzutragen. "Es ist ein tolles Gefühl, Europaschule zu sein," schloss er seine Glückwünsche. "Sie sind das Beste für Europa!" Barbara Sommer, Ministerin für Schule und Weiterbildung, bedauerte, dass sie sprachlich nicht so begabt gewesen sei, um in Fremdsprachen zu kommunizieren. Sie wies auf ihr Problem hin, dass sie als Schülerin der Meinung war, alles erst perfekt von Satzbau, Grammatik und Aussprache hinbekommen zu müssen und dann der Redeanlass bereits vorbei gewesen sei. "Sie sind frei von diesen Sprachbarrieren," sprach sie den Anwesenden ein Kompliment aus. Der Titelzusatz "Europaschule in NRW" solle die Wertschätzung der Landesregierung für die Arbeit "an unseren Schulen" in Nordrhein-Westfalen ausdrücken. "Wir alle sind stolz, dass sie sich diese Zusatzqualifikation erarbeitet haben!" Deshalb wolle sie den Schulen auch viel Freiraum lassen, damit die vielfältigen Ansätze die Qualität von Schule erweitern. Mit einem "Herzlichen Glückwunsch" an alle Beteiligten schloss sie ihr Grußwort ab. Heinz-Rudolf Miko, stellvertretender Leiter der regionalen Vertretung der Europäischen Kommission in Bonn, wünschte, Europa als lebensbegleitendes Projekt frühzeitig beginnen zu lassen, auch um durch eine breitere Bildung bessere Chancen zu vermitteln, um im beruflichen Leben zu bestehen. Dabei hob er das Comenius-Projekt hervor, das nach dem Begründer des europäischen Bildungswesens benannt wurde. Auch er wünschte den Schulen viel Erfolg und dankte für das große Engagement.Im Anschluss wurden die Urkunden, die Logos und die Europa-Fahnen von den Politikern an die Vertreter der Schulen überreicht. Dem Thema angemessen führten die Chöre der Essener Europaschulen die Gäste in einem musikalischen Intermezzo auf eine Reise durch Europa, ehe die Vertreter der bisher zertifizierten Schulen ihre Programme zur Umsetzung der Europaschul-Kriterien vorstellten. Ein Markt der Möglichkeiten im Foyer bildete den Abschluss und bot die Möglichkeit, ins Gespräch zu kommen, von den Erfahrungen anderer Schulen zu profitieren und ein Netz zur Verbreitung des europäischen Gedankens zu knüpfen. Essen, Gummersbach, den 7.2.2008
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| Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 21. Januar 2011 um 23:53 Uhr |






