| InvestMINT Oberberg |
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Stärkung der mathematisch-naturwissenschaftlichen Ausbildung Gymnasium Grotenbach gehört zu 40 Gründungsmitgliedern des zdi-Zentrums InvestMINT Oberberg Die Wirtschaft im Oberbergischen Kreis ist – wie im ganzen Bundesgebiet – besorgt um den Nachwuchs im Bereich der technischen und naturwissenschaftlichen Berufe. Mit dem prognostizierten Rückgang der Bevölkerungszahlen geht die Befürchtung einher, dass vielen Firmen in Zukunft ein Mangel an Fachkräften droht. Daher haben sich Firmen, Verwaltung und Bildungsinstitutionen mit dem Oberbergischen Kreis zu einer Initiative zusammengeschlossen, Schülerinnen und Schülern die Naturwissenschaften näher zu bringen und ein Studium oder eine Ausbildung in diesem Bereich ans Herz zu legen. Gemeinsam mit dem Land und den regionalen Partnern hat der Kreis im Rahmen der "Gemeinschaftsoffensive Zukunft durch Innovation (zdi)" jetzt offiziell das zdi-Zentrum InvestMINT Oberberg und das zdi-RobertaZentrum Oberberg gegründet. "Den Fachkräftemangel kann man am besten bekämpfen, wenn man junge Menschen früh für die MINT-Fächer begeistert," meinte NRW-Staatssekretär Helmut Dockter zur Eröffnung. Als 37. Standort der zdi-Offensive wird dies das Ziel der mittlerweile vierzig Partner in Oberberg sein. Das Gymnasium Grotenbach, das durch Schulleiter Michael Effner und Biologielehrerin Marion Pforr beim Festakt vertreten war, ist Mitunterzeichner und von Beginn an dabei.
Gesteuert werden die Aktivitäten vom Bildungsbüro des Oberbergischen Kreises und seiner Koordinatorin Kerstin von Scheidt. "Die zdi-Initiative passt sich nahtlos ins Bildungsnetzwerk ein," betonte Kreisdirektor Norbert Hagt, der mit Landrat Hagen Jobi und Schuldezernent Jörg Nürmberger die Kreisverwaltung vertrat. Er wies auch auf die vielen bereits bestehenden Kooperationen zwischen Unternehmen und Schulen hin, die der Förderung von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) dienten.
Dazu gehört gewiss auch die seit mehr als zehn Jahren bestehende Zusammenarbeit des Gymnasiums Grotenbach mit der Fachhochschule Gummersbach im Bereich Informatik. Darüber hinaus gibt es die Kooperation zum Techniktag der FH, zum "Girls' Day", bei der Herbstakademie und beim Schülerstudium. Selbst bei der letzten Roboterolympiade der Fachhochschule war das Gymnasium Grotenbach mit einer fachkundigen Besuchergruppe vertreten.
Auch schulinterne Initiativen kann Schulleiter Michael Effner bereits vorweisen. "Über den Unterricht hinaus, der inzwischen unter modernsten Bedingungen in hervorragend ausgestatteten Fachräumen stattfindet, können wir bereits auf gute Erfahrungen - zum Beispiel der Wetterkunde-AG oder der Roboter-AG - zurückblicken. Ebenso unterstützen wir die Teilnahme unserer Schüler an Wettbewerben, etwa an der Mathematik-Olympiade. Dennoch wird das Gymnasium weiterhin auch neue Wege beschreiten, die MINT-Fächer zu stärken und Schülern die Angst vor Technik und Naturwissenschaften zu nehmen," erklärte Michael Effner. So ist bereits für die Herbstakademie 2011 vorgesehen, dass auch Lehrkräfte des Gymnasiums Grotenbach in den Naturwissenschaften für interessierte Schüler Kurse anbieten werden. (Fotos Martina Hoffmann) |
| Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 13. März 2011 um 20:48 Uhr |



