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Einweihung der sanierten Schule Drucken

Gymnasium Grotenbach modernste Schule in Oberberg

Schlüsselübergabe des frisch renovierten Gebäudes an Bürgermeister und Schulleiter

Die neue Eingangshalle des Gymnasiums Grotenbach hat ihre Bewährungsprobe bestanden. in einem Festakt überreichten die VertreterSchlüsselübergabe des Generalunternehmens Carl Schumacher, die das Schulgebäude im Rahmen einer Public Private Partnership (PPP)-Maßnahme grundsaniert und auf den technisch neuesten Stand gebracht hat, symbolisch den Schulschlüssel in Gold wieder an Bürgermeister Frank Helmenstein und Schulleiter Michael Effner. "Damit geben wir Ihnen die volle Schlüsselgewalt über das Gebäude wieder zurück," ergänzten Geschäftsführer Stephan Heilmann und Projektleiter Uwe Scholz den symbolischen Akt.

Mehr als zwei Jahre hatten sich die Vertreter der Firma Carl Schumacher, die beteiligten Handwerker, die Bauaufsicht der Stadt Gummersbach sowie Lehrer und Schüler des Gymnasiums Grotenbach die Klinke in die Hand gegeben. Während des laufenden Betriebs waren die Sanierungsmaßnahmen erfolgt, was auf beiden Seiten ein hohes Maß an Toleranz erforderte.

Dass alle an einem Strang gezogen haben, Bauträger und Handwerker, Rat und Verwaltung der Stadt Gummersbach und alle, die im Gymnasium Grotenbach arbeiten und lernen, zeigt sich nun am hervorragenden Ergebnis und an der langen Liste der Gäste, die zum Feiern gekommen waren.

Gäste

DankSo konnte Schulleiter Michael Effner als Vertreter des Schulträgers Bürgermeister Frank Helmenstein begrüßen, aber auch Ratsvertreter aller Parteien, Dr. Klaus Blau, den Ersten Beigeordneten und Kämmerer, Ulrich Stücker, den Technischen Beigeordneten der Stadt, den Beigeordneten und Schuldezernenten Peter Thome, Schulamtsleiter Frank Hüttebreucker, Jochen Ritter vom Fachbereich 6 - Immmobilienmanagement-, sowie vom Fachbereich 7 - Bauwesen - die Ressortleiter Ulrich Diller und Arndt Reichold.

Entsprechend lang war auch die Liste der Personen, denen Effner seinen Dank aussprach. Er bedankte sich bei Bürgermeister Helmenstein für sein großes Engagement bei der Aufgabe, den Rat der Stadt für die Sanierung des Gymnasiums Grotenbach zu begeistern, Dr. Blau für das Sicherstellen der Finanzierung, Stücker für die Begleitung des Projektes von der Planung an, Diller und Reichold für die technische Betreuung.

Sein Dank galt aber ebenso seiner Stellvertreterin Beatrix Will und den Lehrkräften seiner Schule für das Engagement in der Planungsphase und die Geduld in der Bauphase, ebenso den Schülern, die manchmal auch Toleranz üben mussten, den Sekretärinnen für die im Zusammenhang mit dem Umbau geleisteten zusätzlichen Sekretariatsarbeiten, den Reinigungskräfte für ihre "Sisyphosarbeit" im Kampf gegen Staub, sowie dem Hausmeister für seinen unermüdlichen Einsatz in der Zusammenarbeit mit den Handwerkern.

Auch Marianne Haidl, die als Schulpflegschaftsvorsitzende Planung und Bau aus der Perspektive der Eltern begleitet und sich dabei stark engagiert hat, galt Effners Anerkennung und Dank, besonders für ihre professionelle Unterstützung bei der Planung und Ausstattung der Bibliothek. Für Spenden von Büchern im Umfang von mehr als fünfzehn Paletten (!) Büchern für die Schulbibliothek dankte Effner Dr. Gerhard Dust, der diese großzügige Spende ermöglicht hatte. "Unsere Bibliothek ist hervorragend ausgestattet, mit Fachliteratur, aber auch mit Sach- und Jugendbüchern," stellte er begeistert fest.

Schließlich galt der Dank Effners auch der Firma Carl Schumacher, den Bauleitern Falk Dietze und Alfred Scholz, sowie den beteiligten Firmen. Auch für sie war es nicht einfach, bei laufendem Betrieb die Bedürfnisse von Schule und Unterricht in der Zeitplanung und der Durchführung der Arbeiten zu berücksichtigen. Dass dies gelungen ist, zeigte sich nicht nur bei den Baubesprechungen jeden Dienstag, sondern auch bei den persönlichen Begegnungen mit der Bauleitung und den Handwerkern, wie etwa bei den regelmäßigen Grillfesten mit leckerer Thüringer Bratwurst.

Firma Schumacher

"Ich befinde mich - wie Herr Effner - in einem emotionalen Ausnahmezustand," betonte Bürgermeister Frank Helmenstein angesichts der Ergebnisse seines Bemühens, das zu seinem Dienstbeginn in einem nicht zeitgemäßen Zustand vorgefundene Gebäude für die Zukunft zu präparieren. Dass dies gelungen ist, sei neben dem Einsatz der Schulleitung auch vielen seiner Mitarbeiter im Rathaus zu verdanken, die - wie alle anderen Beteiligten - hervorragende Arbeit geleistet haben, schloss er sich den Dankesworten Effners an.

Auch Schülersprecherin Annk-Kathrin Runkel wies in ihrem Grußwort darauf hin, dass es unproblematisch gewesen sei, wenn etwa bei Klausuren lauter Baulärm gestört habe. "Wir haben die Schulleitung benachrichtigt, die haben die Bauleitung informiert und dann ist es schnell wieder ruhig geworden," berichtete sie von ihren Erfahrungen. Sie zeigte sich glücklich über das neue Gebäude, in dem das Lernen angenehmer geworden ist, "sofern Schule angenehm sein kann!".

Helmenstein
Runkel

Edwin Schönig, der Vorsitzenden der Schulpflegschaft, schloss sich dem Lob seiner Vorredner an und wünschte den Schülern viel Erfolg für den Unterricht im neu gestalteten und bestens ausgestatteten Schulgebäude.

SchönigWagener

Dieter Wagener, der mit seinen Stellvertreten Frank Grebe und Marianne Haidl einige weitere Mitglieder des Vereins der Förderer und Ehemaligen mitgebracht hatte, bedankte sich ebenfalls für das Engagement aller an der Planung und Durchführung Beteiligten. Stolz konnte er darauf hinweisen, dass auch der Förderverein seinen sichtbaren Beitrag leisten konnte, etwa bei der nun erreichten Zahl von 21 interaktiven Tafeln. "Ich wünsche Euch, liebe Schülerinnen und Schüler, nun ein gutes und erfolgreiches Lernen in eurem neuen GGG!"

KnechtgesAls Vertreter der Schulaufsicht der Bezirksregierung Köln hatte LRSD Knechtges, der für das Gymnasium Grotenbach verantwortlich ist, den Weg nach Gummersbach gefunden. Auch Knechtges zeigte sich begeistert vom Ergebnis der Renovierung. "Bei meiner Arbeit besuche ich viele Schulen. Ich denke, Ihnen ist bewusst, dass Ihre Schule nun das modernste Gymnasium ist, das ich kenne," betonte er. "Gleichzeitig sind dies die besten Voraussetzungen, die für die Ausbildung gesteckten Ziele zu erreichen."

Stefan Heilmann, Geschäftsführer der Firma Carl Schumacher, ließ es sich nicht nehmen, gemeinsam mit Projektleiter Uwe Scholz ans Mikrophon zu treten und von seinen Erfahrungen zu berichten. Er wies zurück auf die Unterzeichnung des PPP-Vertrages am 17.3.2009 und die kleine Feierstunde. "Auf Ihrer Homepage habe ich den Bericht darüber gelesen und heute kann ich feststellen, dass wir alle unsere Versprechen gehalten haben," konnte er mit Stolz festhalten - und niemand widersprach ihm.

Firma Schumacher

Uwe Scholz beeindruckte die Zuhörer mit seiner Aufstellung von Quadratmetern eingerissener Wände, Kubikmetern verbauten Betons sowie Kilometern von verlegten Rohren und Kabeln.

Schließlich überreichten Heilmann und Scholz gemeinsam mit Falk Dietze den symbolischen "Goldenen Schlüssel" des Gymnasiums Grotenbach an Helmenstein und Effner, die versicherten, dass dieser Schlüssel einen Ehrenplatz im Schulgebäude erhalten werde.

Den musikalischen Rahmen der Feier gestalteten die Vokalpraktischen Chöre von Marianne Orendi und Lena Kluge, die Geschwister Marius und Julia Gipperich sowie als Solistin Svenja Jüttenberg.

Chor


Gipperich
Jüttenberg

Somit endete der erste Teil der Feier, die draußen mit der Enthüllung der Stele fortgesetzt wurde (s. gesonderter Bericht).

Der Abschied der Gäste erfolgte jedoch noch lange nicht, denn die Vertreter der beteiligten Gruppen nutzten den Abend, um den erfolgreichen Abschluss der Arbeiten gebührend zu feiern. So wunderte es niemanden, dass die Türen des Gymnasiums Grotenbach erst in den frühen Morgenstunden hinter den letzten Gästen wieder abgeschlossen wurden.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 16. Februar 2012 um 15:08 Uhr